• Turbolader-Lagergehäuse (Zwischenlager)
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Turbolader-Lagergehäuse (Zwischenlager)

  • HR
  • Liaoning
1. Als Pionier in der Gießereiindustrie sind wir seit 26 Jahren führend in der Branche. 2.Unser Team besteht aus erfahrenen Ingenieuren, Technologen und Managern mit durchschnittlich 10 Jahren Erfahrung im Gießereibereich.

Turbolader-Lagergehäuse (Zwischenlager)

Kernprodukt: 

Das für Automobilmotoren entwickelte Turbolader-Lagergehäuse (Zwischenlager) ist eine Schlüsselkomponente zur Verbesserung der Motorleistung.

       1. Wesentliche Erwägungen

Die Lagergehäuse von Turboladern bestehen typischerweise aus hochfestem, hitzebeständigem Gusseisen oder Edelstahllegierungen:

  1. Kompaktiertes Graphiteisen (CGI)

    • Ausgezeichnete Festigkeit und Beständigkeit gegen thermische Ermüdung.

    • Besser als Grauguss für Anwendungen mit hoher Belastung und hohen Temperaturen.

  2. Austenitische oder martensitische Edelstähle

    • Wird eingesetzt, wenn Korrosionsbeständigkeit oder höhere Temperaturen von entscheidender Bedeutung sind.

Wichtigste Qualitätskontrollpunkte:

  • Die korrekte Zusammensetzung der Legierungselemente (C, Si, Ni, Cr, Mo) muss eingehalten werden.

  • Verunreinigungen (S, P) kontrollieren, um Sprödigkeit zu vermeiden.

  • Das geschmolzene Metall wird entgast, um Porosität zu vermeiden.

     2. Gießverfahren

     Turbolader-Lagergehäuse werden typischerweise aus folgenden Materialien hergestellt:

  1. Präzisions-Feinguss (Wachsausschmelzverfahren)

    • Gewährleistet eine hervorragende Oberflächengüte und Maßgenauigkeit.

    • Ideal für dünnwandige Profile und komplexe innere Geometrien.

  2. Druckguss (für Aluminiumgehäuse in einigen Ausführungen)

    • Geeignet für leichte Turbolader.

    • Um Gasporosität zu vermeiden, ist eine strenge Prozesskontrolle erforderlich.

Kritische Prozessparameter:

  • Gießtemperatur: Muss für einen ordnungsgemäßen Metallfluss innerhalb von ±10–15°C gehalten werden.

  • Formkonstruktion: Muss die vollständige Füllung kleiner, komplexer Kanäle ermöglichen.

  • Angusskanäle und Steigleitungen: Korrekte Platzierung zur Vermeidung von Schrumpfung und Turbulenzen.

  • Gerichtete Erstarrung: Gewährleistet die vollständige Erstarrung der inneren Bereiche ohne Lufteinschlüsse.

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      3. Wärmebehandlung

  • Spannungsarmglühen: Reduziert Eigenspannungen aus dem Guss- und Bearbeitungsprozess.

  • Lösungsglühen (für Edelstahllegierungen): Verbessert die Zähigkeit.

  • Aushärten oder Anlassen (bei hochfesten Legierungen): Erhöht die Dauerfestigkeit.

Hinweis: Turboladergehäuse sind häufig thermischen Belastungen ausgesetzt, daher ist eine Wärmebehandlung entscheidend, um Risse unter Betriebsbelastung zu vermeiden.

Kundendienstgarantie:

      4. Bearbeitung & Endbearbeitung

  • Bohrungsbearbeitung: Die Lagerbohrung muss enge Toleranzen (oft ±5 µm) erfüllen.

  • Oberflächenveredelung: Glatte Oberflächen reduzieren die Reibung und verbessern die Schmierung.

    Auswuchten: Die Turboladergehäuse werden ausgewuchtet, um Vibrationen bei hohen Drehzahlen zu vermeiden.

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      5. Inspektion und Qualitätssicherung

  • Da diese Teile unter extremen Bedingungen arbeiten, erfolgt die Prüfung streng:

  • Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP):

    • Röntgen-/Computertomographie: Erkennt innere Porosität oder Einschlüsse.

    • Ultraschallprüfung: Prüft dicke Materialschichten auf Risse.

    • Eindringprüfung mit Farbstoff oder Magnetpulverprüfung: Erkennt Oberflächenrisse.

  • Maßprüfung:

    • Die CMM (Koordinatenmessmaschine) gewährleistet eine präzise Bohrungsgeometrie.

    • Entscheidend für die Rotorausrichtung und das Lagerspiel.

  • Mechanische Prüfung:

    • Härteprüfung zur Sicherstellung der Verschleißfestigkeit.

    • Ermüdungsprüfung für Bereiche mit hoher thermischer Belastung.

    6. Häufige Mängel an Turbolader-Lagergehäusen und Kontrollmethoden

    DefektUrsacheKontrollmethode
    PorositätGaseinschluss, TurbulenzenEntgasung, Filtration, ordnungsgemäße Steuerung
    SchrumpfhohlraumSchlechte gerichtete ErstarrungRichtige Platzierung der Steigleitung, Kälte
    Kaltabschaltung / FehlfunktionNiedrige GießtemperaturKontrollierte Gießtemperatur und -geschwindigkeit
    KnackenThermische Belastung während der AbkühlungSpannungsarmglühen, kontrollierte Abkühlung
    Einschlüsse / VerunreinigungenKontaminierte SchmelzeLegierungskontrolle, Flussmittelzugabe, Filtration
    FehlausrichtungSchrumpfungsverformungSimulation, Formenbau, CNC-Bearbeitung

    7. Werkzeuge zur Prozessoptimierung

    • Gießsimulation: Prognostiziert Erstarrung, Schwindung und Porosität.

    • Thermische Analyse: Gewährleistet eine gleichmäßige Kühlung, um thermische Spannungen zu vermeiden.

    • Automatisierung: Robotergestütztes Gießen gewährleistet eine gleichmäßige Füllung auch komplexer Formen.

    • Statistische Prozesskontrolle (SPC): Überwacht kritische Parameter wie Gießtemperatur, Formtemperatur und Abkühlgeschwindigkeit.

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